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Rock/Pop

Flashguns: Passions Of A Different Kind – Tour 2012


Festsaal Kreuzberg, Berlin, Sa, 04.02., 23 Uhr

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Flashguns: Passions Of A Different Kind – Tour 2012


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Sie sind schnell erwachsen geworden. Gerade einmal Anfang 20, stellt das Londoner Trio Flashguns mit "Passions of a Different Kind" ein Debütalbum vor, das von den ereignisreichen letzten Jahren deutlich geprägt ist.

Aber zurück zum Anfang: auf einem katholischen Jungeninternat entdecken Sam Felix Johnston (Gesang/Gitarre), Olly Scanlon (Bass) und Giles Robinson (Schlagzeug) ihre gemeinsame Liebe zur Musik. Es werden erste Demos aufgenommen und Konzerte gegeben. Für ihre erste Single überzeugen sie kurzerhand Stephen Street, Produzent von The Smiths und den Babyshambles, sich hinter die Regler zu stellen. "I Don`t Not Love You" wird zum Geheimtipp in der Indieszene und ermöglicht den Flashguns die Bühne für Bands wie Bombay Bicycle Club, White Lies oder Jamie T zu eröffnen. Es folgt ihre erste EP, die mit Luke Smith (Foals, Depeche Mode) aufgenommen wird. "Matching Hearts, Similar Parts" erscheint 2009 in England, sowie ein Jahr später auch in Deutschland und bringt erste eigene, teils ausverkaufte Konzerte und Festivals in ganz Europa mit sich. Und das, obwohl nach wie vor kein Album veröffentlicht ist.

"Passions of a Different Kind", das lang ersehnte Debütalbum der Flashguns, wird zum Teil in einer abgelegenen Scheune in einem der kältesten englischen Winter eingespielt und schöpft aus allen bisherigen Erfahrungen: "I was becoming an adult, finding out what life and love was about, just experiencing everything a teenager goes through in my own weird way. The album is a part of me from that time in my life," so Sam. Erneut an den Reglern - Luke Smith. Die andere Hälfte entspringt einer etwas konventionelleren Aufnahmesession in Kent, die mit Barney Barnicott (Arctic Monkeys, Kasabian) fertig gestellt wird.

Neben neun brandneuen Songs ist einzig der Track "Racing Race" ein alter Bekannter und hat es zu Recht auf das Album geschafft: das siebenminütige Epos markiert das Ende eines jeden Konzerts der Band und spannt so den Bogen zurück zu den Flashguns als die man sie bisher kennt – als großartige Liveband. Gekonnt lassen Flashguns auf "Passions of a Different Kind" den altbekannten Indie- Hype-Sound hinter sich und schleifen stattdessen ihre eigene, sich durch das viele Touren ausgeformte Mischung aus Bluesrock, Alternative- und Indierock zur Perfektion. Und trotz der natürlichen Weiterentwicklung seit Flashgunsʼ Anfangstagen besteht Sam darauf, dass sie keinen Bruch mit Songs wie "Locarno" darstellt: "You can't say it is a totally new thing, Flashguns is Flashguns and everything is linked." Vereinzelt unterbrochen von Melodien, wie man sie aus Zeiten handgemachter Popmusik noch kennen mag, definiert Sam ihr Debüt final: "It's rock music, defined by tension and release, loud and quiet, heavy and soft. Big, raw, ostentatious and emotional."
 
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