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FÜR FANS VON: Santigold, Hercules & Love Affair, The Drums, Bodi Bill, Beirut
Ein Hangar voller Highlights Was soll man sich als blutjunges, hochambitioniertes Festival eigentlich wünschen: Expansion und Zugkraft in Rekordzeit oder langsames, stetiges Wachstum? Was sich die Veranstalter des Berlin Festivals bei ihrem Umzug 2009 auf den stillgelegten Flughafen Tempelhof und der damit verbundenen Vergrößerung für die Zukunft gewünscht haben, ist klar: Wer in einer der angesagtesten Kulturmetropolen der Welt ein Festival auf die Beine stellt, kann nun mal nur höchste Anforderungen an sich und seinen Erfolg stellen. Und doch hatten die Veranstalter diesen Erfolg unterschätzt: Denn obwohl das Gelände gigantisch und das Gebäude gar das drittgrößte der Welt ist, kamen 2010 einfach viel zu viele Leute. Kein Wunder: Ein Jahr zuvor hatte bestes Wetter den meteorologischen Soundtrack für ein furioses Wochenende vor der Kulisse von Hangar und Rollfeld geliefert - und so was spricht sich in der Hauptstadt schnell herum. Das Line-up war zudem mit Acts wie Fatboy Slim, Hot Chip oder Peaches so hochkarätig und vielfältig zusammengestellt, dass Festival-Kenner schon vom Mini-Melt sprachen (was aufgrund der Partnerschaft der beiden Festivals durchaus naheliegt). Nachdem jedoch das Programm auf der Hauptbühne um Mitternacht aus Lärmschutzgründen endete, drängelten sich die Besucher in Massen zu den beiden kleineren Bühnen in den Hangars. Um eine Eskalation zu vermeiden, wurden die ausstehenden Konzerte von 2 Many DJs und Fatboy Slim abgesagt und das Festival für beendet erklärt. Ehrensache also, dass in diesem Jahr alles besser wird. Jeder wird jede Band sehen können. Und gedrängelt wird nicht mehr als anderswo in Festivaldeutschland. Außerdem bietet das Festival ein neues Nachtkonzept namens Club X-Berg, das den Festivalbesuchern die Möglichkeit bietet, in rund 30 Berliner Clubs weiterzufeiern, wenn auf den Bühnen von Tempelhof der letzte Ton verklungen ist. Das Melt hat in der Vergangenheit stets schnell aus organisatorischen Pannen gelernt. Das Mini-Melt steht ihm auch hier in nichts nach.
Preis:Festivalticket 74 Euro, Festivalticket plus Clubticket 89 Euro
Line-up: Santigold, Hercules & Love Affair, The Drums, Bodi Bill, Beirut, Battles, Health, Mogwai, Pantha Du Prince, Wire, The Rapture, Hell, Yelle, Diplo, Kruder & Dorfmeister, Deus, A-Trak, Brodinski, Marc Vedo, Rainbow Arabia, Jimmy Edgar, Skrillex, Tune-Yards, Apparat, Boy George DJ-Set, Buraka Som Sistema, Andy Butler DJ-Set u.a.
Mehr Infos: berlinfestival.de
"Man muss den Feind kennen, um ihn zu besiegen" - es liegt wohl an Santigolds eigener Erfahrung als A&R-Manager im Musikbusiness, dass sie seit ihrem Debüt 2008 alles so beeindruckend richtig macht: Die 32-Jährige aus New York ließ, um ihren Namen bekannt zu machen, ihre Songs lieber in...
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Eine Collage unterliegt einer eigenen Ästhetik. Der Reiz liegt nicht in der perfekten Fügung der Elemente, sondern in der Sichtbarkeit des Zusammengestellten, den überlappenden Kanten, den offensichtlichen Schnittstellen der Einzelelemente. Andy Butler, Kopf der musikalischen Formation Hercules...
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Es gibt ganz spezielle Songs, die erinnern einen an den Sommer. Und es gibt eben solche, die man gar nicht während des Sommers gehört hat, die aber trotzdem Urlaubsfeeling verbreiten. So ist es auch mit der Musik von The Drums. Luftig-leichte Pop - melodien, mit leicht melancholischen Texten und...
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"First we take Manhattan, then we take Berlin", orakelt Leonard Cohen in einem seiner berühmtesten Lieder. Die Berliner Band Bodi Bill geht die Sache genau andersherum an. Berlin haben sie bereits in der (Stoff-)Tasche. Dort hüpft jeder zweite Hornbrillen-Träger zu Songs wie "I Like Holden...
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Bereits als Schlagzeuger der legendären Post-Hardcore-Band Helmet klopfte der New Yorker John Stanier gern verkopfte Rhythmen. Seit 2002 lebt er mit der Band Battles seine Leidenschaft für komplexen Rock noch radikaler aus. Ihr aktuelles Album "Gloss Drop" klingt zwar eingängiger als ihr Debüt,...
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"Mogwai" heißen die niedlichen Pelztiere, die sich im Film "Gremlins" von einer Sekunde zur anderen in Monster verwandeln. Das ist ein ziemlich treffendes Bild für die Musik der gleichnamigen Band. Melodie und Krach liegen hier stets nahe beieinander. Songs, die oft fünf Minuten klingen wie ein...
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Es gibt ja einige, die es bereits erfolgreich vorgelebt haben. Die immer breiter befahrene Nische zwischen Clubmusik und Popsong kommt an. Man denke nur an Apparat oder Trentemöller. Auch Pantha du Prince alias Hendrik Weber verfolgt diese Spur zunehmend. Die Fachpresse überhäuft ihn und sein...
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Auf Ansagen verzichten Wire traditionell. Auch die Mimik der Postpunk-Veteranen bleibt bei Konzerten regungslos. Was musikalisch passiert, ist allerdings nie klar. Angeblich stellen sie ihr Album "Red Barked Tree" vor. Doch die Briten sind unberechenbar und schätzen die Überraschung. Vor zwei...
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1994 katapultierte sich die Band aus Antwerpen mit ihrem größten Hit "Suds & Soda" in die erste Liga des Alternative Rock. Der Song besitzt noch heute reichlich Druck, um jeden Indie-Dancefloor zu füllen, doch weil der Anspruch der Band an sich selbst immer hoch gesteckt war und weil sich...
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PRINZ Festivalguide 2012
Highlights, Tipps, Rückblicke uvm. Welches Festival ist Dein Festival? Wir haben alle Fakten gesammelt, um diesen Musiksommer unvergesslich zu machen.



