Berlins gemütlichstes Viertel Mitte-Nord
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Mitte-Nord

Berlins gemütlichstes Viertel


Abseits von Rosenthaler Straße, Hackescher Markt und Kastanienallee ist im Norden von Berlins angesagtestem und hektischstem Bezirk eine Gegend mit ganz anderem Charme entstanden: Dort geht es ruhig und gemächlich zu

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Weinbergspark: Die einen streiten über die Dealer, die im Park rumhängen. Für andere ist es schlicht und einfach die schönste Oase in Mitte. Hier liegen die Coolen und Schönen


Die schönsten Kieze der Hauptstadt: Nord-Mitte

Über Berlin- Mitte steht fast jeden Tag etwas in der Zeitung, über Berlin-Mitte hat jeder eine Meinung und nicht zuletzt ist der Ruf dieses Bezirks ein Grund dafür, dass dieses Jahr wieder einmal ein Touristenrekord gemeldet wurde. Dieser Bezirk ist der kosmopolitischste und hier entstehen fast täglich neue Modetrends. Jedes Café, jede Bar und jede Wiese ist schon etliche Male fotografiert worden. Täglich herrscht Gewusel am Hackeschen Markt, in der Kastanienallee und am Rosenthaler Platz. In diesem hektischen Stadtteil hat sich abseits des Hypes ganz unbemerkt eine Ecke völlig unspektakulär, aber angenehm entwickelt. Die Rede ist von einem Gebiet in Mittes Norden. Als in den Klatschspalten vor ein paar Monaten geraunt wurde, dass sich das Glamourpaar Angelina Jolie und Brad Pitt in einem Stadtteil namens "Noto" ein Apartment zugelegt hätten, klang der Begriff wie eine Erfindung von Investoren, die Berlin mal wieder als eine New-York- Kopie attraktiver machen wollten. Angelehnt an den New Yorker Stadtteil Soho (South of Houston) hatte man das Gebiet nördlich der Torstraße Noto getauft. Tatsächlich ist dort in ruhigen Straßenzügen eine Gewimmel an Cafés und Restaurants entstanden, wie man sie sonst in Berlin vermisst. Die Atmosphäre ist eine Mischung aus den besten Seiten von Mitte und Prenzlauer Berg, ein bisschen Schanzenviertel in Hamburg, Belgisches Viertel in Köln. Es ist mittendrin - und trotzdem abseits: Biegt man gegenüber vom Weinbergpark, direkt hinter der hippen Institution Galão, rechts in die Zehdenicker Straße ab, anstatt den Röhrenhosen tragenden Horden den Berg hoch Richtung Kastanienallee zu folgen, bemerkt man erst mal eines: die völlige Abwesenheit von Bau- und Straßenlärm. Die schönen Altbauten sind behutsam renoviert, manche sind aber auch noch älter und nicht wiederhergestellt - ein Bild, das man leider, aber auch logischerweise nicht mehr oft in Ostberlin sieht.

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