Unbekannte Fakten über bekannte Stars
Sieben Wahrheiten über Bud Spencer
Als Carlo Pedersoli war er Italiens Top-Schwimmer der 50er, als Bud Spencer der netteste Dampfhammer der Welt. Wir sagen, welche Rollen Buddy sonst noch perfekt beherrschte.
Wonneproppen Schon als der kleine Carlito das Licht Neapels erblickte, war er nicht wirklich klein. Satte sechs Kilo Kampfgewicht brachte er zur Stunde Null auf die Waage. In Spitzenzeiten futterte er den Zeiger auf 158 hoch. Heute wiegt er nur noch 125 Kilo.
Jammerlappen Im Zweiten Weltkrieg verdächtigten Nazi-Besatzer Spencer des Diebstahls und wollten ihm sein Fahrrad wegnehmen. Da jammerte er so mitleiderregend, dass Hitlers Schergen ihm Rad und Leben ließen.
Spielberg-Muse In "Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen" spielte Cary Guffey die Rolle des außerirdischen Jungen, den Sheriff Bud vor dem bösen Militär beschützt. Bereits mit dreieinhalb Jahren wirkte Guffey in Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art" mit. Spencers Schlussfolgerung ist, dass Spielberg sich den Film angeschaut habe, um zu sehen, wie sich der Junge, den er entdeckt hatte, so entwickle. "Und es liegt nahe, dass er sich hier die Inspiration für ,E.T.‘ holte", so Spencer.
Streberleiche Als Schüler konnte Bud Spencer die komplette "Anabasis" von Xenophon - ein Batzen altgriechischer Schriften - auswendig aufsagen. Verstanden hatte er kein Wort, aber sein Gedächtnis war einfach phänomenal. Das half ihm auch bei seiner Filmkarriere. Spencer spielte viele Rollen in englischer Sprache, ohne sie je zu beherrschen.
Liedermacher Neapolitaner sind nicht nur sehr lebensfroh, ihnen wird auch nachgesagt, Musik im Blut zu haben. Kein Wunder, dass Spencer einige Stücke seiner Filmmusik selbst schrieb. So auch das Titellied von "Banana Joe".
Zweitverwerter In ihrer Anfangszeit als Duo spielten Bud Spencer und Terence Hill im Italo-Western "Hügel der blutigen Stiefel". Später, als sie eine erfolgreiche Marke als komödiantisches Haudrauf-Duo bildeten, kam der Film wieder in die Kinos. Die blutigen Stiefel wurden rausgeschnitten, die Synchronisation wurde um eine Menge Kalauer erweitert, fertig war: "Zwei hau'n auf den Putz".
Bonzenklatscher Fidel Castro hat alle Bud-Spencer-Filme gesehen, "weil in ihnen die Bösewichte, die sich die Ohrfeigen einfingen, stets reiche Kapitalisten waren".
Bud Spencers Autobiografie "Mein Leben, meine Filme" ist bei
Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen
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